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Die Möglichkeiten der Micro LED von Samsung

Micro LED 75 Nicht ganz ohne Stolz präsentierte Jonghee Han die neue Entwicklung der Micro LEDs.

Die CES ist immer eine gute Gelegenheit auf sich aufmerksam zu machen, insbesondere, wenn neue Technologien für die Zukunft vorgestellt werden sollen. Bei Samsung ist es die Micro LED Display Technologie, die bereits im vergangenen Jahr mit „The Wall“ ihren Einstand hatte.

Beim First Look Event von Samsung standen ein 75″ Micro LED Display sowie eine neue 219″-Version von The Wall im Mittelpunkt des innovativen Geschehens. Beide sollen die Vorreiterposition von Samsung im Bereich innovativer Displaytechnologien untermauern

75″ Display und eine neue Wall

Bereits im vergangenen Jahr sorgte Samsung auf der CES mit der Vorstellung einer 146 Zoll (371 cm) Version des Micro LED Displays „The Wall“ für großes Aufsehen. Durch die vorangeschrittene Miniaturisierung im Fertigungsprozess ist Samsung nun in der Lage, ein 75 Zoll Micro LED Display mit 4K Auflösung zu fertigen – die passende, wohnzimmertaugliche Bildschirmgröße für einen größeren Absatzmarkt. Auch die Wall wurd vergrößert: Zur CES wird eine 219″-Version präsentiert, was einer Bildschirmdiagonalen von etwa 5,6 Metern entspricht.

Die neue "The Wall" mit 219" Diagonale
Die neue „The Wall“ mit 219″ Diagonale (Danny Moloshok/AP Images for Samsung)

Modular und selbstleuchtend

Die Displays der Micro LEDs bestehen aus mehreren Modulen selbstleuchtender Micro LEDs, das heißt, Millionen mikroskopisch kleiner roter, grüner und blauer LED-Chips erzeugen das Bild. Da die Module quasi beliebig angeordnet werden können, sind die Module flexibel einsetzbar und genügen vielseitigen Designansprüchen. Kunden können sich für zusätzliche Module entscheiden, um ihr Display an größere Räume anzupassen. Dabei werden künftig auch unkonventionelle Displayformate wie etwa 9×3, 1×7 oder 5×1 möglich sein – passend zu den räumlichen, ästhetischen oder funktionalen Anforderungen.

Die Micro LED Displays von Samsung passen die gezeigten Inhalte an die jeweiligen Bildschirmformate und die Anzahl der eingesetzten Module an. Während die Pixeldichte bei zusätzlich hinzugefügten Modulen unverändert bleibt, skalieren die Bildschirme den Inhalt hoch, wenn ein Bildschirm durch zusätzliche Module vergrößert und eine höhere Auflösung möglich wird. Auch unterschiedliche Bildformate sind möglich: von Standard 16:9 Inhalten, über 21:9 Breitbild bis hin zu ungewöhnlichen Formaten wie 32:9 oder 1:1.

Nicht zuletzt kommen die Micro LED Displays von Samsung ohne Rahmen aus, und auch die Übergänge zwischen den einzelnen Bildschirmmodulen sind nicht erkennbar. Im Ergebnis lassen sich derartige Bildschirme elegant und nahtlos in anspruchsvolle Wohnumgebungen integrieren. Der von Samsung QLED bekannte Ambient-Modus lässt die Bildschirme mit dem Wohnambiente verschmelzen, indem etwa Muster von Wandtapeten oder andere Umgebungselemente in analoger und damit natürlicher Anmutung auf dem Bildschirm gezeigt werden, wenn er nicht als Fernseher genutzt wird.




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